Organisation




Der organisatorische Aufwand und die nötigen Vorbereitungen sind enorm.

Wir haben für die gesamte Planung ca. 8 Monate gebraucht, obwohl das auch schneller geht, wenn man das ganze weniger gemütlich gestaltet.
5-6 Monate sind aber das Minimum.

Bereits während der Planung sollte man, zumindest bei unserer Routenwahl, die politische und soziale Lage in den verschiedenen Ländern im Auge behalten.
Neben der Presse empfiehlt sich die Homepage des Auswaertigen Amtes. Die jeweiligen Länderinformationen haben wir auch in Route verlinkt, einfach auf die Flaggen klicken.


Dokumente:


Visa:
Bei der Vielzahl der Länder, die wir durchqueren wollen ist es zweckmässig,
eine Visa Agentur einzuschalten.
"Mein Visum" in Bonn hat sich für uns um die nötigen Visa und Einladungsschreiben gekümmert.
Lediglich das tadschikische Visum haben wir uns in der Botschaft in Wien besorgt. Dort bekommt man das GBAO Permit, im Gegensatz zur Berliner Botschaft, und es muss kein Einladungsschreiben vorliegen.
Das nepalesische Visum gibt es an der Grenze.

China:
Im Reich der Mitte darf man sein eigenes Fahrzeug nur mit einer kostspieligen Sondergenehmigung nutzen. Diese erhält man über chinesische Reiseagenturen in China.
Sämtliche auf China spezialisierte Agenturen in Deutschland konnten uns leider nicht helfen.
Die Vorlaufzeit für die Sondergenehmigung liegt bei mindestens 3 Monaten, aber mehr ist besser....

Carnet de Passages et Douane:
Das ist der volle Name des Carnet de Passages (CdP), dem unbedingt nötigen Zolldokument.
Ohne CdP keine Einreise... Das gute Stück gibt es beim ADAC, 3000 EUR sind zu hinterlegen, 150 EUR kostet das CdP für Mitglieder.

Auslandskrankenversicherung:
Nicht nur sinnvoll, sondern zur Einreise z.B. in die russische Förderation zwingend nötig. Da es extreme Preisunterschiede gibt, lohnt sich das Vergleichen.
Der Rücktransport im Krankheitsfall sollte mit eingeschlossen sein.

Impfungen:
Frühzeitig informieren, welche Impfungen nötig sind und auf jeden Fall VORHER mit der Krankenkasse klären, ob & was übernommen wird.
Gute Infos hierzu findet man zuhauf im Internet, zum Beispiel bei Fit for Travel




Rücktransport


Motorräder(geplant):
Wer, wie wir, nur halbe Sachen macht und nicht zurück fährt, braucht eine Spedition.
Sämtliche deutschen Spediteure sind ca. doppelt so teuer wie in Indien ansässige.
Wir haben ein sehr gutes Angebot von Saila Shipping in Kolkata erhalten.
Da wir das Angebot von saila shipping nicht nutzen konnten, können wir nix weiter dazu sagen

Fahrer:
Wir fliegen zurück, was auch sonst. Es ist wohl davon auszugehen, das jeder einen Flug buchen kann.... also spare ich mir hier die Details.